Leistungsspange

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Die Leistungsspange ist die höchste Auszeichnung für ein Jugendfeuerwehrmitglied. Die Prüfungen zur Leistungsspange sind bundesweit einheitlich, so dass alle Jugendlichen gleiche Bedingungen vorfinden. Wer dieses Abzeichen an seiner Dienstuniform trägt, erinnert sich gerne an die Mühen, die es gekostet hat, sich diese Auszeichnung zu verdienen. Jugendliche ab 15 Jahren können die Prüfungen zur Leistungsspange ablegen. Jedoch muss man hierfür zudem eine einjährige Dienstzeit in der Jugendfeuerwehr vorweisen können.

Wie der Name „Leistungsspange“ bereits andeutet, ist es bis zum Erhalt der Auszeichnung kein Kindergeburtstag. Diese Auszeichnung erfordert schon eine ordentliche Leistung.Diese Leistung muss als Gruppe erbracht werden. Die Gemeinschaftsleistung ist also entscheidend. Bevor man seine Spange erhalten kann, muss man sich in 5 Prüfungen behaupten.

Beim Kugelstoßen muß die Gruppe ihre Kräfte sammeln, um gemeinsam eine Weite von mindestens 55 Metern zu erreichen.

Bei einer Schlauchstafette ist neben der körperlichen Leistung ein hohes Maß an Konzentration gefragt. Innerhalb einer knappen Minute muß die Gruppe eine Schlauchleitung, bestehend aus acht Schläuchen, ohne Verdrehung verlegen.

Um die Kondition der Jugendlichen zu testen, steht ein 1500m-Lauf auf dem Programm, der von den Jugendlichen innerhalb einer bestimmten Zeit absolviert werden muss. Die Einteilung der einzelnen Streckenabschnitte nehmen die Jugendlichen in Eigenregie vor.

Natürlich spielt auch die Feuerwehrtechnik eine große Rolle bei den Prüfungen. Die Jugendlichen müssen beweisen, dass sie in der Lage sind, eigenständig einen Löschangriff nach der Feuerwehrdienstvorschrift 4 aufzubauen. Dabei steht die Schnelligkeit einmal nicht im Vordergrund. Viel wichtiger ist, dass die Gruppe Disziplin und Selbständigkeit beweist und die richtigen Handgriffe erledigt und rein theoretisch alle drei Strahlrohre zum Einsatz bringen könnte.